“Territorio, Vida y Paz”. Eine Fotoausstellung zur indigenen Bewegungen in Kolumbien von 10. bis 26.11.2019 im Café Q

Im Rahmen dieser Fotoausstellung wird es ein Begleitprogramm (Vorträge, Workshops, offenes Café, Kulturprogramm etc.) geben. Ziel ist die Bekanntmachung und Sensibilisierung in Bezug auf die aktuelle Situation der indigenen Gemeinschaft “Nasa” in Südkolumbien sowie auf die Problematik der indigenen Völker in Lateinamerika. Das auf dem Konzept des “Buen Vivir” basierenden, selbstorganisierten Bildungsprojekt dieser Gemeinschaft und die unmittelbare Bedrohung ihres als Naturreservat anerkannten Territoriums durch ein Infrastrukturprojekt werden wir mit der Ausstellung sichtbar machen. Persönliche Lebensgeschichten, soziopolitische und wirtschaftliche lokale und globale Bedingungen sowie ökologische Auseinandersetzungen und alltägliche (Schlüssel-) Situationen, wie das Kaffee-Trinken sollen in Zusammenhang gebracht werden. Thematisiert werden die globale Klimakrise, die Nachhaltigkeitsziele der UNO (SDGs), der Friedensprozess in Kolumbien und die Entwicklung der indigenen Bewegung in Lateinamerika, um Menschen zu einem transkulturellen Gesellschaftswandel zu inspirieren.