Zur Eröffnung der Kampagne "Menschen und Naturrechte in Lateinamerika" haben wir Patricia Gualinga aus der Gemeinde der indigenen Kichwa eingeladen. Sie selbst nennen sich das „Volk des Zenits“, ein Begriff, der aus einer uralten Legende herrührt. Die Gemeinde ist weltberühmt und gilt als Symbol des indigenen Widerstandes gegen das Eindringen großer Erdölkonzerne in deren Territorium und der Behauptung der Eigenständigkeit zwischen Tradition und Moderne in unserer globalisierten Welt. Patricia Gualinga war seit Beginn an vorderster Front des Konflikts, eine Schlüsselfigur im Prozess gegen den Staat Ecuador beim Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte und starke Führerin einer stetig wachsenden Frauenbewegung zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes.

Programm

20. April 2018.  St Peter und Paul (Biegenstraße 18)

18 Uhr Filmvorführung: "Die Kichwa Krieger und das Öl“ (GEO-Reportage)
20 Uhr Konzertlesung mit Patricia Gualinga und Grupo Sal Duo
danach: Eröffnungsritual für die Kampagne, Info- und Essensstände, sowie Raum für Begegnung. Kinder sind herzlich willkommen...

21. April 2018. Netzwerkbüro (Am Plan 3. Dritte Stock)

14 bis 17 Uhr Workshop mit Patricia Gualinga: "Bedeutung von Territorium aus indigener Sicht"

Die Kichwa Krieger und das Öl (GEO-Reportage)